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NABU Hockenheim - Rückblick 2010

NABU Stammtisch

(11.5.2010). Mitglieder und Freunde des NABUs waren herzlich willkommen. Am Dienstag, 11. Mai 2010 fand um 19 Uhr im Nebenraum Uhr des Hotels Zur Pfalz in der Schulstraße 25 der NABU-Stammtisch des Naturschutzbundes statt.

Aktuelle Themen waren
- der Stand der Storchenbrut
- die geplante Umsiedlung des Storchennestes nach Ende der Brut
- eine nachgewiesene Kibitzbrut bei Hockenheim
- Kartierung der Lerchenfenster, die Landwirte in ihren Feldern eingerichtet haben, um der Feldlerche zu helfen.
- sonstige Ereignisse, wie die zögerliche Rückkehr der Schwalben.alte oder im Inhaltsverzeichnis in Erfahrung bringen.

11. bis zum 13. Juni 2010
Hockenheimer Tag der Artenvielfalt

(11.-13.6.2010, ad). Wir luden bereits zum 7. Mal zum Hockenheimer Tag der Artenvielfalt ein. Unser abwechslungsreiches Programm gab die Gelegenheit, Flora und Fauna in und um Hockenheim genauer unter die Lupe zu nehmen. Rund um das Schwerpunktthema "Biodrom und Mototop&qout; – Naturschutz im Ballungsraum – erkundeten wir den Hockenheimer Rheinbogen als wichtiges Kleinod vor unserer Haustür. Der Tag der Artenvielfalt bot für viele etwas. U. a. eine Wanderung nur für Kinder. Man konnte die zahlreiche Möglichkeiten ergreifen, mit Experten zusammen Nachtfalter, Fische, Vögel und die vielen Klein- und Kleinsttiere in natura und ganz nah zu erleben.

Kinderwanderung

(11.6.2010).
Aktion am Freitag unter dem Motto: Natur entdecken! Eine Kinderwanderung mit Kerstin Diebold und Tina Orth (NABU) Für Kinder im Alter von 7-10 Jahren. Treffpunkt war um 15 Uhr die Mörschhalle der Kleintierzüchter. Ende war gegen 17 Uhr.

Kann man Wald versetzen?

(12.6.2010). Kann man Wald einfach so versetzen? wurde am Samstag als Frage an die Teilnehmer aufgeworfen. Eine ca. zweistündige Fahrradtour durchs Naturschutzgebiet und die Ausgleichsfläche für den Umbau des Motodrom mit Diskussion fand statt. Als Experten waren Andreas Askani, Horst Eichhorn und Hanspeter Rausch sowie der Forstbeamte Klaus Hartensuer eingeladen. Auch hier war der Treffpunkt die Mörschhalle.

Nachtschwärmer Anlocken und Beobachten von Nachtschmetterlingen

(12.6.2010). Der Samstag war auch ein 'Nachtfalter-Leuchtabend' mit Dr. Rolf Moertter war 21.45 Uhr mit Treffpunkt an der Mörschhalle der Kleintierzüchter anberaumt. Beobachtungspunkt war dann am Kothlachgraben.

Nachtigall ick hör Dir trapsen...

(13.6.2010). Sonntag stand ein vogelkundlicher Spaziergang mit Ulrich Mahler und Christian Stohl an. Die Gruppe startete um 6 Uhr mit Treffpunkt Mörschhalle.

An einem Bächlein helle, die strom-gelähmte Forelle...

(13.6.2010). Fischer am Kothlachgraben boten am Sonntag Elektrofischen mit anschließender Bestimmung und Demonstration der Fischarten an. Die Leitung hatte Dr. Roland Marthaler und Philipp Marthaler. Die Fische wurden danach ins Wasser zurückgesetzt. Hier war Treffpunkt um 10 Uhr ebenfalls die Mörschhalle. Beobachtungspunkt war der Kothlachgraben an der Speyerer Landstraße, Fahrgemeinschaften wurden selbst verständlich angestrebt.

Wegen Inventur geöffnet...

(13.6.2010). "Wegen Inventur geöffnet" hieß es bei den Experten, die mit der Bevölkerung Tier– und Pflanzenarten im Naturschutzgebiet erfassten und erklärten. Dr. Karl-Friedrich Raquet (Ameisen), Dr. Dieter Nährig (Spinnen und Insekten),Dipl.-Biol.Jochen Essig (Pflanzen), Dipl.-Biol. Claudia Wein (Regenwürmer), Dipl.-Biol. Thomas Kilian (Käfer) sowie die Experten aus den eigenen Reihen Dr. Andreas Askani (Pflanzen u. a.) und Dipl.-Biol.Hanspeter Rausch (Libellen u. a.) waren dabei. Treffpunkt war 14 Uhr Mörschhalle.

Zu dem:
Das Carl–Friedrich–Gauß-Gymnasium und die Theodor-Heuss-Realschule Hockenheim beteiligten sich mit Projekten zum Thema Natur.

Exkursion zum Ziegenmelker

(26.6.2010). Der Ziegenmelker ist ein faszinierender und sagenumwobener Vogel. Mit seinem lange andauernden, schnurrenden Gesang und seinem eigentümlichen Flügelklatschen, das er bei der Balz aber auch zur Verteidigung einsetzt, gehört er zu den ungewöhnlichsten heimischen Vogelarten überhaupt. Der falkengroße Vogel, den man auch "Nachtschwalbe" nennt, verschläft den Tag gut getarnt am Boden und wird erst nach Sonnenuntergang aktiv um Insekten im Flug zu jagen. Er hat seit 1975 in Baden-Württemberg um mehr als 50 Prozent abgenommen. Die FFH-Art hat auch noch 2010 in der Roten Liste den Status 1 "vom Aussterben bedroht". Da man im Hardtwald nur noch mit viel Glück den Ziegenmelker hören kann, bestaunte die Hockenheimer Gruppe des Naturschutzbundes eines Samstags den Vogel bei einer Nachtexkursion bei Geinsheim südlich von Hassloch.

Abends, um 20.00 Uhr trafen sich die an der Vogelwelt interessierten am Schotterparkplatz nordöstlich des Hockenheimer Feuerwehrgerätehauses, um pünktlich zum Sonnenuntergang an der Lichtung zu sein, wo man an trockenen Juniabenden regelmäßig mehrere dieser Tiere hören und mit etwas Glück auch beobachten konnte. Die etwa 7 km lange Wanderung hatte sich gelohnt.

Wasservogel-Exkursion zum Silbersee

(11.12.2010, Bobenheim-Roxheim, Wiesloch, Hockenheim, ad). Die Hockenheimer und Wieslocher Gruppe des Naturschutzbundes luden Interessierte am Samstag 11.12.2010 zu einer ornithologischen Wasservogel-Exkursion zum Silbersee bei Bobenheim-Roxheim ein. Man traf sich am Schotterparkplatz nordöstlich des Hockenheimer Feuerwehrgerätehauses in der Ernst-Wilhelm-Sachs-Str. 2., um von dort gemeinsam mit Privatwagen zum Silbersee zu fahren. Wer direkt zum See fahren wollte, wartete ab12.00 Uhr am Parkplatz Silbersee. Mitfahrgelegenheit bestand nach Absprache. Die NABU-Doppelgruppe erwartete am Silbersee verschiedene Enten- und Gänsearten sowie Taucher und Säger als Wintergäste. Auch der Eisvogel kann an dem See immer wieder beobachtet werden. Die Exkursion dauerte mit Fahrzeit etwa vier Stunden, da viele Beobachtungsstopps eingelegt wurden. Es wurden übrigens wie üblich keine Teilnehmergebühren erhoben. Wer als echter Abenteurer ein Spektiv oder ein Fernglas besaß, hatte dies auch dabei, obwohl die Wege dort zum Teil nicht befestigt waren. Mit festen Schuhen, warmer, wetterfester Kleidung ließ sich dass aber auch fast völlig vergessen. (Anfahrtweg: von der A6 kommend folgt man am Ortseingang Roxheim dem Hinweisschild 'Silbersee' ca. 1 km bis zum Parkplatz auf der linken Seite.

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