Inhalt
Termine
Bildergalerie
Kontakt & Impressum


Natur- und Umweltnetzwerk
NABU Walldorf-Sandhausen

NABU Leimen-Nußloch

NABU Heidelberg

Mareno.net - Das Portal

Naturschutz Rhein-Neckar

Was 2005 geschah

25. Juni 2005

NABU-Exkursion zum Kohlplattenschlag

Am Samstag, den 25. Juni unternimmt/unternahm der der NABU-Hockenheim eine vogelkundliche Exkursion zum Kohlplattenschlag bei Graben. Die ehemalige Kiesgrube wurde seit 1984 renaturiert. Das 49 ha große Gebiet dient seit 1994 ausschließlich dem Naturschutz: Im Gegensatz zu vielen anderen Baggerseen, darf dort weder gebadet, gesegelt noch gefischt werden. Es ist komplett eingezäunt. Ein Rundweg mit drei Beobachtungsplattformen führt um das Gebiet, in dem der Flußregenpfeifer, die Uferschwalbe und der Eisvogel brüten.
Mitte Juni 2005

Ziegenmelker

Gestern Abend haben wir wieder Ziegenmelker im Hardtwald feststellen können. Nachdem wir im Jahr 2000 die letzten Ziegenmelker gehört haben, konnten wir dank eines Tipps von Förster Andreas Kolb erstmals im Jahr 2005 einen Vogel hören. Dieses Jahr konnten wir damit zwei Ziegenmelker sehen und hören.(ad)
10. bis 12. Juni 2005

2. Hockenheimer Tag der Artenvielfalt

Zum zweiten Mal lädt die Agenda21 Gruppe „Artenvielfalt“ die Hockenheimer Bevölkerung zum Tag der Artenvielfalt ein. Die 3 Highligts vom letzten Jahr sind wieder im Programm, die Fledermausführung von Andreas Arnold, die Vogelführung von Urlich Mahler und das Elektrofischen. Kerstin Diebold vom NABU, bietet parallel zum Elektrofischen Programm für die Kinder an. Dieses Jahr trifft die Hockenheimer Aktion den Termin der nationalen Veranstaltung, die durch die Zeitschrift „GEO“ ins Leben gerufen wurde.

Der Hockenheimer Ableger findet parallel zum Bauern- und Handwerkermarkt am 11. und 12. Juni statt, und hat deshalb auch das stadtnahe St. Christophorus als Stützpunkt gewählt. Bereits am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr bietet erstmals der Bauernhof Kief in der Seewaldsiedlung eine Führung durch Betrieb, Wiesen und Äcker an, die hauptsächlich für Kinder und Jugendliche in Begleitung gedacht ist. Hierzu ist eine Anmeldung im Agendabüro erforderlich.

10. Juni 2005 - Bat Night -
In den Abendstunden treffen sich alle Fledermausfans zur im letzten Jahr sehr gut angekommenen Bat Night, wo sich mit besonderem Gerät und sachkundiger Führung diese nächtlichen -Vampire- hören und manchmal auch sehen lassen. Treffpunkt für Fahrräder und Autos um 21 Uhr 30 am Messplatz, oder direkt am Silzsee um 22 Uhr.

11. Juni 2005 - Vögel -
Die Frühaufsteher am Sonntag trafen sich sowohl als Auto- als auch Fahrradfahrgemeinschaften am Messplatz, um an einer Vogelkundlichen Wanderung teilzunehmen. Beginn war am Landeplatz bei der Kraichbachbrücke um 7 Uhr. Bei der Vogel-Exkursion unter der Leitung von Ulrich Mahler im Rahmen des 2. Tags der Artenvielfalt wurden 42 Arten beobachtet oder gehört:

Aaskrähe, Amsel, Bachstelze, Blaumeise, Bluthänfling, Blässhuhn, Buchfink, Dorngrasmücke, Feldlerche, Feldsperling, Gartenbaumläufer, Gartengrasmücke, Girlitz, Goldammer, Graureiher, Grünfink, Hausrotschwanz, Haussperling, Hohltaube, Kohlmeise, Kuckuck, Lachmöwe, Mauersegler, Mehlschwalbe, Mäusebussard, Mönchsgrasmücke, Nachtigall, Rauchschwalbe, Ringeltaube, Rohrammer, Schwarzmilan, Singdrossel, Star, Stieglitz, Stockente, Sumpfrohrsänger, Teichhuhn, Teichrohrsänger, Turmfalke, Wacholderdrossel, Weißstorch, Zilpzalp.
Dazu konnten die Teilnehmer noch einen Fuchs beim Mäusefang beobachten.

- Elektrofischen -
Das Elektrofischen im Kraichbach war ab 10 Uhr angesagt. Unterstützt wurde die Projektgruppe dieses Jahr durch aktive Teilnahme von Schülerinnen und Schülern des Gauss-Gymnasiums unter der Leitung von Herrn Konrad. Diese hatten zusätzlich bereits im Vorfeld schon mehrere Pojekte in Sachen Artenvielfalt in Angriff genommen. Auch die kleinen Artenvielfaltfans kamen unter kindgerechter Anleitung zwischen 9.30 und 12.30 Uhr zum Zuge, beim...

- ... Fledermäuse basteln -
Am Samstag bot der NABU mit einem Stand beim Internationalen Familienfest von 14.00 bis 18.00 Uhr Fledermaus-Basteln an. Nicht nur kleine Tierfreunde waren willkommen, so wohl ganz zahme Fledermäuse in der Hand halten zukönnen und mit nach Hause zu nehmen.

- Ausstellungen Präsentationen Kaffe und Kuchen -
Zur Abschlussveranstaltung mit Ausstellung und Präsentationen, insbesondere der Schülerinnen und Schüler ist die Bevölkerung ab 14 Uhr 30 im St,. Christopherus herzlich willkommen. Die Projektgruppe Schülercafe wird mit Unterstützung der Biofrühstückfrauen des Gauss Gymnasiums kostenlos Kaffee und Kuchenhäppchen anbieten. Die Veranstaltung endet um 16 Uhr 30.

- Mehr wissen wollen -
Weitere Informationen erteilt gerne das Agendabüro der Stadt Hockenheim, Christian Engel Tel.: 21-411 oder c.engel *at* hockenheim.de (*at* = @). Auch im Jahr 2005 konnten die Veranstalter viele Interessierte bei den Aktionen begrüßen, die Gefallen an der Idee finden, sich Gedanken über die zu schützende Artenvielfalt, die in und um Hockenheim zu bestaunen ist, zu machen.

Quelle:www.mareno.net (thh) und mit frdl. Dank (ad) und (BK)


Frühjahr 2005

Aktionstag mit dem Ökomobil

Zum dritten Mal hatte der NABU Hockenheim eingeladen, um einen erlebnisreichen Vormittag mit dem Ökomobil am Adamsbühl beim St. Leoner See zu verbringen. 28 Kinder im Alter von 7-10 Jahren hatten sich angemeldet und waren trotz der widrigen Wetterverhältnissen am vergangenen Donnerstag erschienen. Das Ökomobil, ein rollendes Naturschutzlabor der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe, will den Blick für die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt schärfen und die ökologischen Zusammenhänge in Lebensräumen verdeutlichen. Im Innern des Ökomobils fanden die Schulkinder auf 20 qm sechs kleine Tische und Sitzplätze. Die Sonne liefert den Strom. Und wenn die Sonne mal nicht scheint, wird die gespeicherte Energie aus den Akkus genutzt um die Videoanlage und ebenso die Heizung zu aktivieren. Somit hatten die kleinen Naturforscher zwischen den Erkundungstouren im Freien eine Möglichkeit sich zu trockenen, bevor es zur nächsten Aufgabe in die Natur ging.

Dr. Daniel Baumgärtner, der Leiter des "rollenden Naturschutzlabors", leitete den Vormittag mit einem Begrüßungsspiel ein und stellte den Kindern danach erste Aufgaben: Zwei blühende Pflanzen verschiedener Farben, eine Tierspur aufstöbern, eine Schnecke mit Haus sowie eine Spinne sammeln. Die Kinder erhielten einen Korb zum Sammeln. Die Tierchen sollten behutsam in ein Kunststoffröhrchen gelegt werden. In kleinen Gruppen streiften die Kinder durch den Wald. Sie entdeckten in letzter Minute eine Spinne auf dem von Blättern bedeckten Waldboden. Geduld braucht es also, um in der Natur auch etwas Verborgenes aufzuspüren.

Zurück im Ökomobil wurden die Funde begutachtet, unter der Stereolupe betrachtet, bestimmt und bewundert. Unter dem Mikroskop sind die behaarten Beine der Springspinne gut zu erkennen. Dass es acht sind, wussten die Kinder selbstverständlich. Mit der Videoanlage konnten die Kinder kleinste Tiere und Pflanzen gemeinsam beobachten. Darunter fanden sich Frühblüher, wie das weiße Buschwindröschen (Foto) und das gelbe Scharbockskraut (Foto). Früher wurde das Scharbockkraut wegen des hohen Gehalts an Vitamin C gegen Skorbut eingesetzt, erklärte Daniel Baumgärtner.

Nach einer Vesperpause ging es auf eine Waldrallye. "Eine Rallye ist cool", fand Sandra. Till Schubert, Zivildienstleistender und Anna Kretzler, die ein freiwilliges ökologisches Jahr absolviert, hatten an mit Sägespänen markierten Haltepunkten interessante Aufgaben vorbereitet. So ging es darum, sich mit geschlossenen Augen an einem dicken, an drei Bäumen befestigten Seil entlang zu hangeln. Natürlich sollten auch Wissensfragen gelöst werden. Schließlich mussten noch verschiedene Moosarten gesammelt werden.

Am Ende fanden sich die drei Gruppen wieder am Ökomobil ein und die Ergebnisse wurden ausgewertet. "Ihr seid alle super Naturforscher", lobte Daniel Baumgärtner bei der Auswertung der Rallye. Alle Gruppen hatten die Aufgaben bestens gelöst. Sie lagen nur jeweils einen Punkt auseinander und konnten sich alle als Gewinner fühlen. " Ein Tag mit dem Ökomobil und seinem Team ist für alle Beteiligten immer ein ganz besonderes Erlebnis", so lautete das Resümee von Kerstin Diebold vom NABU Hockenheim, die den Tag organisiert hatte.

Text und Foto im Ökomobil: (kdi); Naturaufnahmen: Archiv (thh)


29. Januar 2005

Wintergäste am Rheinbogen bei Speyer-Römerberg

Wasservögel kennen lernen und dann schützen können

(thh/ad). Eine kostenlose vogelkundliche Wanderung hatte die Ortsgruppe Hockenheim mit ihrem Vorsitzenden Andreas Diebold im Naturschutzbund Deutschland (NABU) angeboten.
Ziel war nach der Bildung von Fahrgemeinschaften am Feuerwehrgerätehaus in Hockenheim das Naturschutzgebiet Berghäuser Altrhein bei Speyer-Römerberg. 17 Interessierte aus Gemeinden der Region kamen, um speziell nach Wasservögeln aus dem hohen Norden Ausschau zu halten. Diese sind hier auf dem Durchzug oder verweilen als Wintergäste. Mancher brachte ein Fernglas mit, mancher bekam es geliehen. Nach zweieinhalb Stunden mit vielen Stopps und insgesamt 29 Beobachtungen bekam jeder ausreichenderfolgreich Eindrücke aus der Vogelwelt des Schutzgebietes zu sehen. Die Witterungsverhältnisse stimmten recht gut. Die zwei Minusgrade zum Beginn der Wanderung waren kein Hindernis, denn als "heiter" wurde von manchem Teilnehmer nicht nur das Wetter eingestuft.
Ein geschärftes Gehör war eine gute Voraussetzung, um beispielsweise einen Kleiber, eine Saatgans und ein Wintergoldhähnchen zu orten. Gesehen hatten die Tierfreunde schon mehr. Hier waren eine Gebirgsstelze, fliegende Gänsesäger, Schell-, Schnatter- und Spießente zu entdecken. Zaunkönig, Zwergsäger und Zwergtaucher reihten sich auch noch in die Liste zahlreicher beobachteter Vogelarten ein, denen die Seen und naturbelassenen Flußgebiete mit ihren Randzonen zum Leben und Überleben recht gelegen kommen. Zum gemütlichen Abschluss der kleinen vogelkundlichen Wanderung hatte die NABU-Ortsgruppe noch zum gemütlichen Beisammensein in einem Gasthaus eingeladen.
Hier konnte dann gerne noch jeder seine Erlebnisse resümieren Es sind dies eben solche Ausflüge mit Vogelkennern, die auf spannende Weise ganz persönlich ansprechen. Hier können Vogelarten und ihre Bedürfnisse entdeckt und studiert werden, ohne wissenschaftlichen Aufwand zu betreiben. Das haben die Teilnehmer der NABU-Exkursion wieder einmal gemerkt und können nun sehr besser einschätzen, wie sehr der Schutz der in unserer Region seltener gewordenen großen Wasserflächen nötig geworden ist.

Fotos:
- Teilnehmer
- Eine Weißwangengans (Branta leucopsis). Sie ist arktischer Herkunft, kommt auch in Ostseeregionen vor und überwintert auch in Nordwesteuropäischen Regionen. Mit bis zu 70 Zentimetern Körperlänge ist sie eine der größten beobachteten Arten.


24. September 2005

NABU-Heilkräuterführung am Rheinbogen bei Hockenheim

Edith Offenloch zeigt auf 200 Metern Gehstrecke was schützenswert ist, heilt, sagt woher es stammt und was unsere Vorfahren schon darüber wussten

Mehr in der Galerie mit Bericht

Copyright © 2005-2008 Mareno.net & Paradiso Design - Alle Rechte vorbehalten