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Fukushima Atomkraft Erdbeben
Mahnwachen für die Opfer
Deutschland:
Fukushima, Atomkraft/Kernkraft -Mahnwachen
und Mahnwachen und mehr:
www.ausgestrahlt.de
Montag, 18.4.2011: BUND und NABU rufen alle Bürger der Verwaltungsgemeinschaft Hockenheim und andere Interessierte zur
Fortsetzung der Mahnwachen auf. Ort: Karlsruher Straße, bei der Kraichbachbrücke in
Hockenheim, 18.00-18.30 Uhr. Zeichen setzen und Gedenken für Opfer der Katastrophe in Japan gegen die Nutzung der Atomenergie.Japans Atomkraft, Seebeben und die Folgen
Bericht zu einer der Mahnwachen in Hockenheim
(Hockenheim,28.03.2011,ad). Aufgrund der dramatischen Entwicklung der Ereignisse im japanischen
Fukushima hatten sich am Montag, 28.3. und 4.4.2011 in Hockenheim wieder viele Menschen zu
einer Mahnwache eingefunden.
Foto: Hockenheimer Mahnwache am 28. März 2011 für Japans Kernkraft- und Seebebenopfer
Initiatoren waren wie zuvor der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Hockenheimer
Reinhebene und der NABU Hockenheim. Bei dieser nunmehr dritten Mahnwache wiesen die
Vertreter des BUND und NABU auf das Seebeben und das sich daraus entwickelnde tragische
Geschehen hin. Das Seebeben war unvorhersehbar und hatte grauenvolle Auswirkungen auf die
Bevölkerung in Japan. Der Schmerz und der Verlust all dieser Menschen, der nächsten
Verwandten und der eigenen Kinder werden nicht so einfach vergehen und vergessen.
Die Auswirkungen der Atomkatastrophe machen an den Grenzen Japans keinen Halt. Sie reichen
über weite Entfernungen hinweg mit einer Stille und Schnelligkeit, die den Menschen
in seiner Wahrnehmungsfähigkeit und Reaktionsmöglichkeiten überfordern. Meer, Trinkwasser,
Boden, Luft, die Natur mit ihren Lebewesen und auch die von den Menschen in ihrem Lebensumfeld
geschaffene Kultur sind schwer getroffen.
Die mentalen Auswirkungen sind nicht weniger gravierend: Der Wille zum Atomausstieg geht in
Deutschland durch die gesamte Bevölkerung und alle politischen Organe. Gerade am Wochenende
fanden wieder große Demonstrationen in Hamburg, Köln, München und Berlin statt.
Der Name FUKUSHIMA gewinnt symbolische Bedeutung und wird sehr offensichtlich nicht nur für
einen Großteil der Deutschen zum Zeichen für eine Wende.
Diese Hoffnung auf eine neue Richtung prägte auch die Hockenheimer Veranstaltung: Nach einer
Gedenkminute sprach als Vertreter der evangelischen Kirche Pfarrer Michael Dahlinger. Er ging
intensiv auf die Bewahrung der Schöpfung und die sich daraus ergebende Verantwortung des
Menschen ein. Abschließend beteten die Anwesenden das Vaterunser.
In einzelnen Gesprächsgruppen wurden dann Möglichkeiten des weiteren
Vorgehens intensiv besprochen und schon erste Vorhaben geplant. Wie bei den anderen Treffen
waren auch dieses Mal wieder unterschiedliche Generationen, von jung bis alt, zusammengekommen.
Einige Schüler aus Hockenheim waren sehr interessiert und wollen sich auch in der
nächsten Zeit weiter einbringen.
Die Teilnehmer der Mahnwachen fordern einen Ausstieg aus der Atomenergie hier und jetzt
- so schnell als möglich. Selbst im Umweltbundesamt geht man davon aus, dass ein
kurzfristiger Ausstieg bis zum Jahr 2017 möglich ist, ohne dass die Stromversorgung und die
Klimaschutzziele gefährdet sein werden (1).
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_der_Katastrophe_in_Japan_von_2011; (1)
Stuttgarter Zeitung 28.03.2011
Tipp: persönlicher Atomausstieg unter: www.atomausstieg-selber-machen.de
Mit dem Friedens-Nobelpreis geehrte 'Internationale ärzte für die Verhütung des Atomkriegs' haben ein informatives Faltblatt zum Thema Atomenergie in Baden-Württemberg herausgegeben. Zum gleichen Thema 12.3.2011 eine 45 km lange Menschenkette zw. AKW Neckarwestheim und Landeshauptstadt Stuttgart.
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